In der kindlichen Entwicklung sind verschiede Phasen zu beachten, in welchen altersbedingte Kompetenzen erworben werden. Es gibt 5 verschiedene Phasen im Kindes- und Jugendalter.
Die erste Phase ist die „vorgeburtliche Phase“. Es folgt das „Säuglingsalter, das „Kleinkind- und Vorschulalter“, die „Kindheit“ und letztlich das „Jugendalter“.
Im „Kleinkind und Vorschulalter“ liegt zwischen 4 und 6 Jahren.
Im Vorschulalter, also zwischen 5 und 6 Jahren beherrscht das Kind schon die hauptsächliche Satzkonstruktion der Mutter. Jetzt hat die Sprache die Erkenntnis- und Mitteilungsfunktion. Das Kind hat das Bedürfnis, die Sprache, welches es zuvor gelernt hat, anzuwenden.
Die unterschiedlichen Phasen der Spielhandlungsentwicklung sind wissenschaftlich bewiesen. Deshalb ist die Auswahl des Spielzeuges für die Vorbereitung auf die Grundschulzeit entscheidend. Der Umgang mit Gegenständen dient der Exploration und Konstruktion.
In diesem Alter sind drei verschiedene Arten des Spiels wichtig:
Das freie Objektspiel
Das freie Objektspiel oder auch das Symbolspiel fördert das divergente Denken, die Kreativität, die Planungsfähigkeit und die Problemlösungskompetenz. Das Kind lernt zum Beispiel mit Bausteinen (Lego, Duplo oder einfache Holzbausteine), wie es möglicherweise ein Haus oder einen eingezäunten Garten bauen kann.
Es muss herausfinden, wie die Bausteine aufeinander passen und wenn sie nicht passen, muss es eine Lösung finden. Diese Art von Spielzeug regt die Phantasie und die Feinmotorik enorm an.
Das Rollenspiel
Das Rollenspiel, welches jetzt nicht nur in der Mutter-Kind-Beziehung, sondern auch in einer Kind-Kind-Interaktion stattfindet, fördert die soziale Kompetenz. Das Spielen mit anderen Kindern selbst, aber auch das Rollenspiel mit Puppen oder Figuren( z.B. Playmobil) fördert das Sprachvermögen und die allgemeine Intelligenz.
Das Kind erlernt die Kompetenz der sozialen Interaktion. Es lernt die Gefühle, Wünsche oder Bedürfnisse anderer zu verstehen und sich in diese Person hineinzuversetzen. Später entwickelt sich das Rollenspiel zum Regelspiel, in dem das Kind lernt in sozialen Umfeld Regeln einzuhalten und sich zu beweisen.
Das Konstruktionsspiel
Das Konstruktionsspiel ist entscheidend für Aufmerksamkeit und Konzentrationsvermögen, welches das Kind in der Schule mitbringen muss.
Baukästen beinhalten entweder Metallteile oder Plastikteile zum Verschrauben und Ineinanderstecken oder aber Holzstücke und Formen zum Auftürmen oder Zusammenstecken.
Baukästen mit unterschiedlicher Anzahl von Löchern geben dem Kind eine Vorstellung des Zahlbegriffes.
Wenn nach einer Bauvorlage gebaut werden muss, erhält das Kind die Planungsfähigkeit.
Wichtig bei der Auswahl des Spielzeuges ist, dass es sich mit den Interessen des Kindes deckt und das Kind nach kurzer Zeit nicht unterfordert ist.