Natürlich ist es in vielen Bereichen und auch bei Erziehungsfragen sinnvoll, Lernstoff für – vor allem kleinere – Kinder spielerisch zu verpacken. Gerade im Bereich der Farben und Farbenlehre bietet sich diese Art des Lehrens und Lernens natürlich besonders an.
Besonders effektiv ist das Lernen des Umgangs mit Farben und der Anwendung des Farbkreises in Form von Bastelarbeiten und später dem Malen mit Deckfarben.
Beim Basteln arbeitet man zunächst nur mit Grundfarben, die flächig nebeneinandergestezt werden, ohne sich zu mischen. So kann zu Beginn ein Gefühl dafür entwickelt werden, welche Farben harmonieren und nebeneinander gut wirken und welche Farben nicht zusammenpassen.
Im Anschluss daran kann dann durch die Verwendung von Deck- bzw. Wasserfarben das Mischen einzelner Farben ausprobiert werden. So entdecken die Kinder spielerisch, welche Farben man wie mischen kann und welcher neue Farbton sich daraus ergibt.
Dies erspart das, für Kinder eher langweilige, schematische Lernen anhand des Farbkreises.
Eine weitere interessante Möglichkeit ist das Farben lernen im Zusammenhang mit Licht. So kann man kleine Glasplatten von den Kindern mit entsprechenden Farben anmalen lassen und sie dann einzel, übereinander oder sich teilweise überschneidend vor eine Lichtquelle halten und beobachten, welche Lichtfarbe sich ergibt.
Sie sehen, Möglichkeiten gibt es viele und man kann als Elternteil oder auch Erzieher seiner Fantasie beruhigt freien Lauf lassen. Als kleine Hilfe gibt es eine große Auswahl an Lernspielen, die gezielt auf das Farben lernen ausgerichtet sind und entweder mit wenigen Spielern oder auch in großen Gruppen gespielt werden können.
